| Osteoporose und Sport |
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Neuere Studien bestätigen den Zusammenhang zwischen Bewegung und Knochendicht. So können Sport und Bewegung selbst bei bereits vorhandener Osteoporose den Knochenabbau bremsen. Durch die Bewegung wird über Muskeln und Sehnen Druck auf die Knochen ausgeübt. Diese physische Belastung motiviert die Knochenzellen, neue Knochenmasse aufzubauen. Ob mit 20 oder 70: In jedem Alter fördert Bewegung den Knochenaufbau. Ein sinnvolles Training sollte den Körper möglichst vielseitig stimulieren und am besten Komponenten aus verschiedenen Trainingsformen enthalten. Als besonders effektiver Knochenschutz hat sich Krafttraining erwiesen. Experten raten zu einem Mix aus Ausdauersport und Krafttraining. Mindestens zweimal eine Stunde pro Woche wirkt sich nicht nur auf die Knochendichte günstig aus, sondern auch auf Schmerzen im Bereich der Wirbelsäule. Darüber hinaus wird das psychische Wohlbefinden gesteigert. Geeignet ist auch eine spezielle Kräftigungsgymnastik gegen Osteoporose. Zudem könne Sie mit mehr Sport Ihre Konditionsfähigkeit verbessern und damit das Sturzrisiko vermindern. Wenn Sie bereits Osteoporose haben: Bewegen Sie sich viel! Lassen Sie sich allerdings, bevor es losgeht, von einem Arzt beraten. Denn je nach Schweregrad der Erkrankung gilt es, ein Bewegungsprogramm nach Ihrer individuellen Belastbarkeit zusammenzustellen. Gesundheitsorientierte Fitness-Studios und Sportvereine bieten eine Fülle von Möglichkeiten an, um gezielt Ausdauer, Kraft und Beweglichkeit zu trainieren. Und noch eins gilt: Bewegen Sie sich im Alltag so oft wie möglich. Wer mit dem Fahrrad zum Einkaufen oder zur Arbeit fährt, tut sich selbst was Gutes. Auch Treppen bieten eine gute Trainingsmöglichkeit – jede Stufe, die Sie nehmen, fördert die Funktion Ihrer Muskulatur und macht sie kräftiger. |

