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Superkompensation

Der Mensch (und seine Muskulatur) befindet sich unter den Belastungen des Alltags in einem so genannten Gleichgewichtssystem - der Homöostase.
Sportliche Trainingsreize bringen den Körper aus diesem Gleichgewicht, woraufhin der Körper versucht sich schnellstmöglich anzupassen. Dabei reagiert der Körper mit einer überschießenden Wiederherstellung (Superkompensation) des Gleichgewichts. Das hat zur Folge, dass ein höheres Leistungsniveau als zuvor erreicht wird (3).

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  1. wirkungsvoller Trainingsreiz
  2. Abnahme des Leistungsniveaus
  3. überschießende Wiederherstellung des Niveaus (Superkompensation)
  4. Rückgang zum Ausgangsniveau wenn kein erneuter Reiz erfolgt



Bei regelmäßigem Training unter Beachtung der Trainingsprinzipien (Trainingshäufigkeit, progressive Belastungssteigerung,…), kann man eine Verbesserung des Leistungsniveaus erreichen.

Das heißt: Trainingsreize sollten immer auf dem höchsten Niveau gesetzt werden.


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Werden über einen längeren Zeitraum keine Trainingsreize mehr gesetzt, stellt sich die Superkompensation ein - das Leistungsniveau sinkt.



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Das Prinzip der Superkompensation spielt auch im Rehabilitationsbereich eine wichtige Rolle. Gerade durch die Trainingsreize und der damit verbundenen Anpassung der Muskulatur im Knie- und Hüftbereich werden betroffene Gelenke und Strukturen entlastet - Es kommt zu einer Schmerzreduktion.

Wird das Training dann beendet bzw. kein weiterführendes Sport- und Kräftigungsprogramm durchgeführt, sinkt das Leistungsniveau der Muskulatur – die Schmerzen kommen wieder.